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Die Ausgrabungen in Hattuscha

Ein Projekt des Deutschen Archäologischen Instituts

 

Im Herzen Anatoliens, rund 150 km östlich von Ankara und am Nordrand der antiken Landschaft Kappadokien, lag einst das Zentrum eines großen Reiches: Hattuscha, die Hauptstadt der Hethiter. Die Großkönige von Hattuscha herrschten zwischen 1650/1600 und 1200 v. Chr. über weite Teile Kleinasiens und Syriens; sie eroberten Babylon, und Troia war ihr Vasall. Neben Ägypten und Assyrien/Babylonien waren die Hethiter die dritte Großmacht des Alten Orients.

Die ausgegrabenen und restaurierten Überreste von Hattuscha sind heute als archäologisches Freilichtmuseum zugänglich, und sie bilden das Zentrum eines historischen Nationalparks. Als einer von bisher neun Plätzen in der Türkei ist Hattuscha in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden.

Im Jahr 2001 sind die Keilschrifttafelarchive aus Hattuscha in den Museen Ankara und Istanbul in die UNESCO-Liste Memory of the World aufgenommen worden.


Die Grabung wird finanziell großzügig unterstützt von
JT INTERNATIONAL