Büyükkaya

Vorläufige Zusammenfassung der Ergebnisse der Grabungen auf dem Höhenrücken von Büyükkaya (1993-1998)

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Büyükkaya (= großer Fels) ist der Name eines 550 x 200 m messenden Bergrückens, der den Nordosten des Stadtgebiets von Hattuscha beherrscht. (Abb.: Der Bergrücken von Büyükkaya) Seinen Namen verdankt er einer großen Felsfront, die an seiner SW-Seite rund 100 m über das Gebiet der Unterstadt emporragt.

Ursprünglich bestand dieser Rücken aus einer Reihe von einzelnen Felskuppen und -klippen. Erst durch künstliche Erdanschüttungen hat er seine heutige in drei Plateaus gegliederte Gestalt erhalten (Abb.: Plan von Büyükkaya). Ausgrabungen fanden in den Jahren 1952 und 1954 sowie 1993-1998 statt.

 

Der Bergrücken von Büyükkaya
Plan von Büyükkaya

 

Chalkolithikum, Frühe Bronzezeit, Karumzeit

Die früheste Besiedlung von Büyükkaya - und damit im gesamten Stadtgebiet von Hattuscha - erfolgte bereits im Chalkolithikum im 6. Jahrtausend v. Chr. Am Südende des Oberen Plateaus entstand eine kleine Ansiedlung, deren monochrome graubraun polierte Keramik noch neolithische Elemente erkennen läßt, aber durch bemalte Importkeramik vom Typus Can Hasan I als frühchalkolithisch zu bestimmen ist. Eine etwas jüngere chalkolithische Phase ist nur mit einer großen Zahl von Streufunden vor allem auf dem Mittleren und Unteren Plateau vertreten. Diese Scherben, die auch schon bei den Grabungen in den fünfziger Jahren angetroffen worden sind, stammen eventuell ursprünglich gar nicht von Büyükkaya, sondern sind erst in hethitischer Zeit mit den Erdtransporten für Auffüllschichten hierher gelangt.

Nach einer langen Pause enstand, wieder auf dem Oberen Plateau, im späten 3. Jahrtausend v. Chr. eine zweiphasige Ansiedlung der späten Frühbronzezeit. Schichtreste bedecken das ganze Plateau, wurden aber nur im Südteil eingehender untersucht. Lange, freistehende Lehmziegelbauten orientierten sich hier an der SO-Kante des Plateaus, die mit einer Mauer befestigt war. Die keramischen Funde haben Entsprechungen vor allem in den Schichten NW-Hang 9 - 8c-d in der Unterstadt von Hattuscha. Wie die Auswertung der Keramik inzwischen gezeigt hat, gab es dann hier oben auch zur Zeit der assyrischen Handelskolonie im frühen 2. Jahrtausend v. Chr. eine größere Bauanlage. Reste einer Befestigungsanlage am Rand des Oberen Plateaus gehören ebenfalls in diese Epoche.

 

Hethitische Zeit (Mittel- und Spätbronzezeit)


Großreichszeitliche Befestigungsmauer

Vermutlich schon in der nun folgenden althethitischen Zeit begann man mit der Anschüttung von Erdmassen, die in mehreren Etappen bis in die Großreichszeit fortgesetzt worden ist. Hethitische Siedlungsschichten des Alten Reiches sind auf allen drei Plateaus angetroffen worden, wenn auch sehr stark durch spätere Aktivitäten überprägt. Sie geben kein klares Bild über den Charakter der Besiedlung zu dieser Zeit. Die erste Befestigungsmauer, Ostmauer genannt, wurde nur auf der Südostseite von Büyükkaya angelegt. Sie entspricht im Bauschema der Poternenmauer in der Unterstadt und war mit drei eng beieinander liegenden Poternen versehen. Neue Erkenntnisse zur Funktion dieser Tunnel ergaben sich leider nicht. Im Norden führte die Büyükkaya-Ostmauer von der Kuppe herunter und setzte sich in der Nordstadtmauer, die hier in weitem Bogen nach Westen schwenkt, fort. An der Südseite lief die Büyükkaya-Ostmauer über den steilen Felshang in die Schlucht hinunter bis Minarekaya - Ambarlıkaya. Sie muß dort auf eine Befestigung getroffen sein, die nach Süden führend einen Anschluß an die Nordecke von Büyükkale bildete. P. Neve datiert die Ostmauer von Büyükkaya wie den Neubau der Poternenmauer in der Unterstadt in die Zeit der Wende vom 15. zum 14. Jh. v. Chr.

Dank neuer Radiokarbondaten muß dieses Datum jedoch ins 16.Jh. v. Chr. verschoben werden (Seeher, Archäologischer Anzeiger 2002, im Druck). Mit dieser Erkenntnis wird das Bild von Hattuscha ganz wesentlich revidiert: Bisher dachte man, daß die Altstadt nur auf den Bereich westlich der Schlucht beschränkt gewesen sei; nun zeigt sich jedoch, daß die Stadt schon früh eine weitaus größere Ausdehnung hatte. Vor allem der Einbezug des Höhenrückens von Büyükkaya erscheint logisch, da man so verhinderte, daß sich Feinde dort oben festsetzten und von diesem Aussichtspunkt hoch über der Stadt jede Aktivität verfolgen konnten. Die Sicherung von Büyükkaya war ebenso ein Grund für die frühbronzezeitliche und die Karum-zeitliche Ansiedlung, denn auch in dieser Zeit lag ein wesentlicher Teil der Siedlung unten im Bereich der späteren hethitischen Unterstadt.
Der Bau der Befestigungsmauer war mit größeren Erdarbeiten verbunden. Die große Senke auf der Ostseite neben dem Höhenrücken dürfte erst durch das Abgraben von Erdreich für die Anschüttungen dieses und des folgenden Zeitabschnitts entstanden sein, vergleichbar mit der Senke südlich vor dem Wall von Yerkapi. An der Südspitze des Oberen Plateaus entstand dann in der Großreichszeit ein großer Baukomplex mit perfekter Rundumsicht über die ganze Stadt, der vermutlich einem offiziellen Zweck gedient hat. Ein massiver Viereckbau an der Westseite des Unteren Plateaus ist ebenfalls großreichszeitlich, und auch hier sprechen Größe und Gestalt gegen die Annahme, daß es sich um ein Privathaus handelte. Darüber hinaus sind auf dem Unteren Plateau diverse Architekturreste der Großreichszeit festgestellt worden, die von parallel zum Hang terrassenartig angelegten Bauten stammen. 

Eine völlige Neugestaltung erfuhr Büyükkaya spätestens in der Zeit des jüngeren Großreichs: Die alte Befestigung an der Ostseite wurde durch eine neue Mauer aufgestockt. (Abb.: Die großreichszeitliche Befestigungsmauer von Büyükkaya) Diese wurde aber nicht mehr in Richtung Nordstadt fortgeführt, sondern knickte an der Nordostspitze von Büyükkaya nach Westen ab. Am Rand des Unteren Plateaus entlang führte sie hinunter bis nach Deliklikaya (= Büyükkaya-Nordmauer). Neve vergleicht das Bauschema der neuen Befestigungsmauer mit dem der Abschnittsmauer in der Unterstadt. Mit den Baumaßnahmen waren erneut große Erdanschüttungen verbunden, und so wurde Büyükkaya zur Zitadelle. Da die weiter unten verlaufende Nordstadtmauer keine entsprechende Neubauphase erlebte, stellt sich die Frage, ob sie zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch als Verteidigungslinie existierte.

Ein Tor - von der Grundfläche her das größte der Stadt - befand sich an der Ostseite der Befestigung von Büyükkaya. Ein zweites Tor war in der Nordmauer angelegt; von dort führte der anschließende Weg wohl in einer Serpentine in die Nordstadt hinunter. Außerdem war Büyükkaya noch über einen steilen Weg von SW aus der Unterstadt herauf erreichbar. Hier lag am Fuß des über Felsabbrüche führenden Aufstiegs das sog. Westtor, das eine zweite Verbindung in die Nordstadt bildete.

 

Gepflasterte Böden von Silogruben

Rekonstruktion der Silogruben

 

Verbunden mit dem Um- und Neubau der Befestigung war eine teilweise Nutzungsänderung des Bergrückens, denn spätestens ab diesem Zeitpunkt legte man hier große rechteckige Erdsilos für Getreide an. (Abb.: Die gepflasterten Böden von Silogruben) Elf Gruben mit Maßen zwischen 6 x 6 m und 12 x 18 m sind bislang bekannt, aber es kann durchaus 15 oder noch mehr Silos gegeben haben. Umbauten, Verfüllungen und Überschneidungen zeigen, daß die Silos über längere Zeit, aber sicher nicht alle gleichzeitig, in Benutzung waren. (Abb.: Rekonstruktion der Silogruben von Büyükkaya)

Gegen Ende der Großreichszeit wurde dann das Nordtor auf Büyükkaya zugemauert und die Nordmauer mit einer Vormauer zusätzlich gesichert. Diese Maßnahme deutet darauf hin, daß spätestens zu diesem Zeitpunkt die weiter unten gelegene Nordstadtmauer außer Funktion war. Auch die Ostseite von Büyükkaya erhielt eine Vormauer, aber eine der Situation am Nordtor entsprechende Blockade des Osttors läßt sich leider erosionsbedingt nicht mehr nachweisen., Falls auch dieses Tor aufgegeben worden ist - einige Anzeichen sprechen dafür - so war Büyükkaya nur noch über den Weg aus der Unterstadt, geschützt hinter der Nordmauer den Hang hinauf, erreichbar. An der Stelle, wo der Weg auf das Untere Plateau führt, sicherte überdies eine Abschnittsmauer den Zugang. Der Grund für eine solche Absicherung der Getreidelager dürfte in der steigenden Unsicherheit der Stadt gegen Ende der Großreichszeit zu suchen sein. In diesen Zeitraum, zu dem sicher mehrere der großen Silos schon verfüllt und außer Funktion waren, fallen auch einige Baureste mit Töpferöfen beim Nordtor. Das große Gebäude auf dem Oberen Plateau ist dagegen wohl schon einige Zeit früher aufgegeben worden.

Die Bedeutung Büyükkayas im Rahmen der hethitischen Hauptstadt läßt sich anhand der Ergebnisse der neuen Grabungen nun besser einschätzen. Frühere Überlegungen gingen vor allem von drei Voraussetzungen aus: 1. Man rechnete damit, daß Büyükkaya erst im 13. Jh. v. Chr. befestigt worden ist; 2. Die gewaltigen Erdanschüttungen, die nötig waren, um diese Ansammlung von Felsklippen zu einem durchgehenden Rücken zusammenzuschließen, ließen einen besonderen Zweck vermuten, und 3. schien die Lage in der Nähe des Felsheiligtums von Yazilikaya und oberhalb der Bestattungsplätze von Osmankayasi und Baglarbasikayasi auf eine bedeutende Rolle im Kultgeschehen der Stadt hinzuweisen. Die neuen Grabungen haben diese Theorien nicht bestätigt. Jedoch hat die Erkenntnis, daß Büyükkaya bereits sehr viel früher an das Stadtgebiet angeschlossen worden ist, eine andere Erklärung geliefert für den Aufwand, mit dem der Bergrücken aufgeschüttet worden ist: Erst die Aufschüttungen ermöglichten eine sinnvolle Trassenführung für die Befestigungsmauer, die schon im 16. Jh. v. Chr. auch das Gebiet der Nordstadt mit einbeziehen sollte. Im Lauf der Zeit ist dann das Gelände für Befestigungsneubauten weiter aufgeschüttet worden, so daß der künstliche Erdauftrag stellenweise 10 bis 15 m zu betragen scheint.
Eine Verbindung mit den Bestattungsplätzen oder mit dem Felsheiligtum von Yazilikaya ist nicht ersichtlich, da die Grabungen keine Hinweise auf Kultgeschehnisse auf Büyükkaya, die über ein "normales Maß" hinausgehen, erbracht haben. Vielmehr wurde der Berg in der jüngeren Großreichszeit, also gerade zur Blütezeit von Yazilikaya, durch den Neubau der Befestigung mitsamt Nordmauer zu einer Zitadelle ausgebaut, deren Hauptzweck die Sicherung der hier gelegenen kommunalen Getreidespeicher war. Die Funktion des Bergrückens war also deutlich diesseitiger als angenommen, wobei sakrale Funktionen natürlich nicht völlig ausgeschlossen werden sollen. So wäre hier z.B. ein sehr sinnvoller Platz für den Tempel einer Getreidegottheit. 

 

Eisenzeit

Auf Büyükkaya sind keine Spuren von einem gewaltsamen Untergang der hethitischen Besiedlung festgestellt worden. Anscheinend bereits kurz nach der Aufgabe der Stadt, zu Beginn des "Dunklen Zeitalters" im 12. Jahrhundert v. Chr., ließen sich hier dann Siedler der Frühen Eisenzeit nieder. Fundmaterial aus dem "Dunklen Zeitalter" ist in Bogazköy zwar auch im Bereich von Tempel 7, Büyükkale und Haus am Hang geborgen worden, aber anscheinend nur auf Büyükkaya sind Siedlungsreste in größerem Umfang erhalten geblieben. Bis zu 1,5 m mächtig sind die Ablagerungen auf dem Mittleren Plateau, und auf dem Unteren Plateau gibt es eine Reihe von Gruben aus dieser Zeit, die wohl als Rest einer großflächigeren Ansiedlung zu verstehen sind. Die Architekturreste zeigen sowohl Lehm(ziegel)bauweise auf Bruchsteinfundamenten als auch Pfostenbauweise.

Schichtreste mit Pfostenlöchern der frühen Eisenzeit

 

Außerdem gibt es große Grubenstrukturen, die teilweise als Behausungen, aber auch als Speicher oder Schweinekoben gedient haben können. Sehr zahlreich sind Funde, die mit Eisen- und Kupferschmiedehandwerk in Verbindung zu bringen sind. Die materielle Kultur zeigt ein von der hethitisch-großreichszeitlichen Kultur völlig unterschiedliches Bild. Dies kommt in der Zusammensetzung der Kleinfunde zum Ausdruck, aber natürlich vor allem bei der Keramik, die fast vollständig handgemacht ist und ein anderes Formenspektrum zeigt. Allerdings gibt es in der ältesten Schicht noch etwas Drehscheibenkeramik und einige Formen, die an hethitische Gefäßtypen anschließen und als Beleg dafür dienen, daß der zeitliche Abstand nicht groß gewesen sein kann.  Die Eisenzeit auf Büyükkaya wird vorläufig in fünf Stufen unterteilt, von denen die beiden ältesten dem "Dunklen Zeitalter" angehören. Acht kalibrierte Radiokarbondaten für diese Zeit liegen schwerpunktmäßig im 12.-9. Jahrhundert. (J. Seeher, Archäologischer Anzeiger 2000, 370 ff.). In der folgenden dritten Stufe der Eisenzeit, auch Büyükkaya-Stufe genannt, entstand auf dem Bergrücken eine großflächige Besiedlung mit kleinen, oft nur einräumigen Bauten mit Lehm-/Fachwerkaufbau auf Steinfundamenten, die oft halb unterirdisch angelegt waren. Für diese Stufe weisen sechs Radiokarbondaten ins 10.-9. Jh. v. Chr. Dies bestätigt die Annahme, daß die "phrygische" Besiedlung von Büyükkaya spätestens im 9. Jh. v. Chr. begann. Wie die bereits abgeschlossene Bearbeitung der eisenzeitlichen Keramik jetzt noch deutlicher zeigt, ist diese "phrygische" Besiedlung jedoch nicht von der vorhergehenden Zeit zu trennen: Obwohl ein gewisser Hiatus die beiden Abschnitte trennt, sind die Verbindungen im Keramikrepertoire so klar, daß man aus dem Inventar des "Dunklen Zeitalters" den größten Teil des Keramikinventars der Büyükkaya-Stufe des 9. Jh. v. Chr. ableiten kann. Da letzteres wiederum als direkter Vorläufer in hohem Maße identisch ist mit der traditionell als früh- oder älter-phrygisch bezeichneten Keramik des 8. Jh. v. Chr. im Bereich des Halysbogens (Büyükkale II, Alisar IVc), ist diese nicht als Resultat einer (phrygischen) Einwanderung, sondern einer autochthonen Kulturentwicklung anzusehen. Diese lokale Tradition läßt sich überdies unerwartet weit zurückverfolgen, denn im Keramikrepertoire des "Dunklen Zeitalters" sind viele Elemente zu erkennen, die aus dem Inventar der mittelanatolischen Früh- und Mittelbronzezeit bekannt sind, in der hethitisch bestimmten Spätbronzezeit jedoch fehlen (z.B. kleine Schnabelkannen, hufeisenförmige Henkel, Bemalung im Stil der kappadokisch bemalten Keramik). Träger dieser alten Tradition haben außerhalb des hethitischen Kerngebiets die Mittel- und Spätbronzezeit überdauert und sind nach dem Fall des Großreichs in das zentralanatolische Gebiet eingesickert. Daß es sich hierbei um Kaskäer oder verwandte Stämme, die im 2. Jahrtausend v. Chr. in Nordanatolien beheimatet waren, handelt, ist durchaus anzunehmen. Sie haben Hattuscha allerdings nicht als Eroberer, sondern als "squatter" in Besitz genommen.
Die dritte Stufe der Eisenzeit auf Büyükkaya geht anscheinend nahtlos über in die vierte Stufe, die etwa gleichzeitig mit der ersten Hälfte von Büyükkale II ist. Auf dem Oberen Plateau wurde eine Abschnittsmauer als Schutz für eine kleine Ansiedlung bzw. ein Höhenheiligtum errichtet, und auch eine Raumzeile beim hethitischen Osttor scheint noch in diesen Zeitabschnitt zu gehören. Als kennzeichnende und datierende, aber insgesamt seltene Elemente der Keramik sind zweifarbig bemalte Gefäßfragmente sowie solche mit Ziegen- und Hirschdarstellungen im Silhouettenstil zu nennen. Es fehlen dagegen die mit dunklen Konturen und heller Innenbemalung ausgeführten Tierdarstellungen, wie sie auf Büyükkale ab den mittleren Lagen der Schicht II vorkommen. Die übrigen Bereiche von Büyükkaya wurden in dieser Zeit bereits zum größten Teil aufgelassen, was wohl am ehesten mit einem Umzug der Siedler in den Bereich von Unterstadt und Büyükkale in Verbindung zu bringen ist. Aus der Zeit von Büyükkale II a und I sind dann nur noch vereinzelte Streufunde auf Büyükkaya zu verzeichnen. Gleiches gilt auch für galatische und römische Scherben, die als Einzelfunde in Oberflächenabhüben vorkommen. Römisch sind auch einige Gräber auf dem Nordosthang von Büyükkaya. In byzantinischer Zeit scheint der Bergrücken dann völlig außerhalb des Interesses der im sonstigen Stadtgebiet von Hattuscha gut vertretenen Dorfsiedlung gelegen zu haben.

Grabungsberichte zu Büyükkaya

K. Bittel, Mitteilungen der Deutschen Orientgesellschaft 86, 1953, 48 ff.; 88, 1955, 24 ff.

P. Neve, Archäologischer Anzeiger 1994, 289 ff.

J. Seeher,Archäologischer Anzeiger 1995, 600 ff.; 1996, 335 ff.; 1997, 318 ff.; 1998, 217 ff.; 1999, 317 ff.; 2000, 370 ff.

H. Genz,  Bogazköy-Hattusa XXI. Büyükkaya I. Die Keramik der Eisenzeit. Funde aus den Grabungskampagnen 1993-1998 (2004)